"Eine Synthese von Spiritualität & Baukunst" Tagungsbericht

Der folgende Bericht entstand aus dem Anliegen, die Gedanken der vom 16. bis 18. Oktober 2009 im „Spazio d’Incontro“ abgehaltenen Tagung mit dem Titel „Eine Synthese zwischen Spiritualität und Baukunst“ sowohl für die Teilnehmer als auch für weitere interessierte Leser zur Verfügung zu stellen. Die Tagung stellte in gewissem Sinne ein Experiment dar. Ziel war es, dass nicht ein Vortrag an den anderen gereiht wird und die Informationen in einer gewissen Fülle nebeneinander stehen, sondern das Gesagte aufgegriffen und in den Kontext des Tagungsthemas gestellt wird, so dass die Gedanken durch dieses gemeinsame Bemühen bis zum Sonntag immer mehr an Plastizität und Tiefe gewinnen. Obwohl dieses Thema “Wie wird der Mensch schöpferisch?” während einer Architektur-Tagung erarbeitet wurde, scheint mir, dass es auch für alle anderen Berufssparten von Bedeutung kann, denn wohl jeder von uns steht in einem sozialen Gefüge mit anderen Menschen und hat dadurch die Möglichkeit, faszinierende Aufbaumöglichkeiten zu leisten.
Den Tagungsbericht können Sie hier als PDF herunterladen.
Ich würde mich über Rückmeldungen und Kommentare freuen und möchte Sie einladen, hierfür unten die Kommentarfunktion zu benutzen.
Robert Lindermayr

Für diese Zusammenfassung bin ich sehr dankbar. Die Gedanken der Tagung sind dadurch gut nachzuvollziehen. Für mich sehr Wichtiges im Text habe ich mir nochmals heraus geschrieben, damit ich immer wieder einen Blick darauf werfen kann. Die Kernpunkte ergaben sich für mich daraus:
1. Die Liebe zum Menschen muss höher stehen als das Ideal.
2. Unzufriedenheit über darf uns nicht zu Selbstzweifel führen, sondern zum Reflektieren und Bessermachen
3. Höhere Gedanken nicht vorschnell beurteilen, sondern sich Zeit nehmen.
4. Schöpferisch tätig werden heißt, von sich hinweg gehen, auf Neues hinzu gehen.
5. Jeder Einzelne steht in einem Prozeß, den er selbst verantworten muss.
Auch der Satz von Rudolf Steiner: “Wir wollen alles Materielle im Lichte des Geistes tun und wir wollen das Licht des Geistes so suchen, dass es uns Wärme entwickele für unser praktisches Tun” war eine schöne Anregung und ich meditiere ich immer mal wieder darüber.
Zuerst erwatete ich eine inhaltliche Zusammenfassung der Tagung. Der Verfasser hatte aber anderes im Sinn, er wollte den gedanklichen Aufbau darstellen. Das fand ich dann doch sehr interessant und war schon ganz gespannt auf das Weiterlesen.
Ich finde, diese gestellte Aufgabe hat der Verfasser gut gemacht, mir kam es ein bisschen so vor, als wenn ich dabei gewesen wäre. Das empfinde ich als eine gelungene Darstellung der Tagung.
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