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Die verbindende Kraft der Kommunikation

23 November 2009 3 Kommentare PDF

Ich möchte hier an dieser Stelle einen kleinen Artikel mit dem Titel “Die verbindende und aufbauende Kraft der Kommunikation” von Stephan Wunderlich vorstellen. Stephan ist es ein großes Anliegen, die Möglichkeiten einer Kommunikation deutlich zu machen, die über das Prinzip des rein methodischen Trainings hinausgeht und in sich einen schöpferischen Prozess beinhaltet. Aus dem Text:

Der schöpferische Prozess mit seiner verwandelnden und aufbauenden Komponente kommt vor al­lem dann in die Geburt, wenn ein konkreter Inhalt in die Kommunikation hinein findet, der auch in der seelischen und geistigen Welt einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt. Dieser Ansatz geht da­von aus, dass der Gedanke selbst eine schöpferische und aufbauende Kraft in sich trägt, diese aber erst zur Wirksamkeit kommt, wenn der Mensch ihn denkt und beispielsweise in ein Gespräch hineinführt.”

Ich wünsche dem Artikel viele interessierte Leser!

Bernhard Spirkl

Der Artikel lässt sich hier als PDF herunterladen.

Übrigens: Detailliert nachzulesen ist der Kommunikationsansatz des neuen Yogawillens auch in der Broschüre: “Die Entwicklung einer gehobenen, sympathischen Sprachkultur” von Heinz Grill.

sprachkultur

3 Kommentare »

  • Erika Opalka said:

    Lieber Stephan,
    vielen Dank für Deine Ausführungen zum Thema Kommunikation; ich finde sie sehr verständlich und hilfreich.

    Nun möchte ich dazu aber anmerken, dass mir Deine Äußerungen zu Marshall Rosenberg nicht gefallen haben. Der Ausdruck “sogenannte” Gewaltfreie Kommunikation enthält für mich etwas Abfälliges, was ich in Deinem Artikel als störend und überflüssig empfinde. Außerdem bleibt meiner Ansicht nach auch Rosenberg nicht in der Polarität, sondern weist mit seinem 4. Schritt “Bitte” auf neue Möglichkeiten hin.

    Ich traue mir nicht zu, die Unterschiede in den Kommunikationsformen zu beurteilen, aber ich wollte auch nicht (wie sonst)zu feige sein, mich zu äußern, denn auch die unausgesprochene Kritik ist ja wohl nicht ohne Wirkung.

    Erika

  • Stephan Wunderlich said:

    Liebe Erika,

    mit deiner Kritik triffst du genau ins Schwarze und berührst den entscheidenden Punkt meines Artikels. Natürlich möchte ich mich nicht über M. Rosenberg und auch nicht über sein Lebenswerk abfällig äußern. Das kleine Wörtchen „sogenannte“ habe ich nur verwendet, weil sein Kommunikationsansatz eben von ihm so genannt wird, nicht weil ich mit dieser Namensgebung nicht einverstanden wäre. Ich habe aber deine Kritik zum Anlass genommen, diese Passage noch einmal zu verändern und hoffe nun, dass sie nicht mehr so leicht Anlass zu Missverständnissen gibt.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber betonen, dass es mir bei der Frage, wie ein Aufbau in die Kommunikation hineinkommt, um etwas grundsätzlich anderes geht als M. Rosenberg in seinem 4. Punkt der „Bitte“ beschreibt. Es stimmt schon, dass auch bei Rosenberg durch die „Bitte“ etwas Neues und zu einem gewissen Grad Überraschendes in die Kommunikation hineinkommt und deshalb wird sie auch für das menschliche Miteinander in der Regel sehr hilfreich sein. Im seelisch-geistigen Sinne verbindend und aufbauend wirkt aber eine Bitte bzw. ein Inhalt wohl erst dann, wenn diese zu einem gewissen Grad über das subjektive Wünschen und Bitten (also über die sog. Polaritäten des Lebens) hinausreicht und einen tieferen bzw. universelleren Wahrheitsgehalt besitzt.

    Es freut mich aber, dass du deinen Kommentar gewagt hast, dann dadurch lässt sich für mich und hoffentlich auch für dich und andere Leser der wesentliche Gehalt des Themas besser herausarbeiten. Du schreibst, dass du dir eine Beurteilung der Unterschiede in den Kommunikationsformen nicht zutraust. Ich würde aber sogar sagen, „wer sollte sie beurteilen, wenn nicht du selbst sowie auch jeder andere an dem Thema Interessierte?“

    Mit herzlichen Grüßen
    Stephan

  • Andreas Lange said:

    Sehr interessanter Beitrag. Ich werde hier jetzt öfters mal vorbei schauen.

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