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	<title>Neuer Yogawille</title>
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		<title>Der Begriff des „Neuen Yogawilles“ bei Rudolf Steiner und Heinz Grill</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 14:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Das muß das Bestreben des fünften nachatlantischen Zeitraums sein. Das Bestreben des fünften
nachatlantischen Zeitraums muß sein, wiederum etwas im Menscheninneren zu finden, wo sich in
dem, was wir in uns finden, zu gleicher Zeit ein äußerer Prozeß abspielt.&#8221;
Zeichnung und Text aus Rudolf Steiner, "Die Sendung Michaels" 30.November 1919


Der Begriff des Yoga 
Der Begriff „Yoga“ leitet sich etymologisch von der Wurzel „yui“ ab, die im Sanskrit für die Tätigkeiten des „verbindens“,  „anbindens“ oder „anjochens“ gebraucht wird. So wie uns der Begriff in den alten Quellenschriften des Yoga wie etwa der Bhagavad ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-444" href="http://yogawille.de/2010/09/05/der-begriff-des-%e2%80%9eneuen-yogawilles%e2%80%9c-bei-rudolf-steiner-und-heinz-grill/lichtseelenprozess/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-444" title="lichtseelenprozess" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/09/lichtseelenprozess-145x300.jpg" alt="" width="145" height="300" /></a></p>
<blockquote><p>&#8220;Das muß das Bestreben des fünften nachatlantischen Zeitraums sein. Das Bestreben des fünften<br />
nachatlantischen Zeitraums muß sein, wiederum etwas im Menscheninneren zu finden, wo sich in<br />
dem, was wir in uns finden, zu gleicher Zeit ein äußerer Prozeß abspielt.&#8221;</p>
<pre>Zeichnung und Text aus Rudolf Steiner, "Die Sendung Michaels" 30.November 1919
</pre>
</blockquote>
<p><strong>Der Begriff des Yoga </strong></p>
<p>Der Begriff „Yoga“ leitet sich etymologisch von der Wurzel „yui“ ab, die im Sanskrit für die Tätigkeiten des „verbindens“,  „anbindens“ oder „anjochens“ gebraucht wird. So wie uns der Begriff in den alten Quellenschriften des Yoga wie etwa der Bhagavad Gita begegnet ist er sehr weit und universal auf die verschiedensten Wege und Bemühungen um eine Vereinigung des individuellen Menschseins mit dem universellen Ursprung, dem paratman bezogen. Die Bhagavad Gita hebt vor allem drei Wege des Yoga hervor, die in sich zu einem dreieinigen Pfad, einem „trimarga“ wie es Sri Aurobindo nennt, verschmelzen.</p>
<p>Der jnana-Yoga umfasst die Bemühung um Erkenntnis und Weisheit, der bhakti-Yoga die liebende Hingabe an den Geist und karma-Yoga, der Weg des „Handelns im Nichthandeln“ beschreibt die Loslösung von der Ich-Identifikation bei der Vollbringung von Werken und Tätigkeiten im Leben.</p>
<p><strong>Rudolf Steiners Verhältnis zum Yoga</strong></p>
<p>Rudolf Steiner hat sich, vor allem während der ersten Jahre seines Wirkens als Generalsekretär der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft intensiv mit dem Yoga, seiner Herkunft und Philosophie, sowie den Wirkungen einer klassischen orientalischen Yogapraxis auf die mitteleuropäische Geistesentwicklung auseinandergesetzt.</p>
<p>Vor allem, als Rudolf Steiner immer mehr den Schulungsweg des Rosenkreuzers als den eigentlich modernen und zeitgemäßen Geistschulungsweg herauszuarbeiten begann, finden sich oft Gegenüberstellungen der verschiedenen Schulungswege in seinem Vortragswerk, die dem damaligen theosophischen Publikum, das der theosophischen Tradition folgend vielfach selbst Yogaübungen praktizierte, zur besseren Orientierung verhelfen sollten und in denen er die Verschiedenheit der Zielsetzungen dieser Wege sehr detailliert herausarbeitet<sup><a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a></sup></p>
<p>Steiner macht in diesen Vorträgen vielfach deutlich, dass der Yoga des Ostens den Weg, den die Menschheit hinein in die materielle Welt beschritten hat, wieder umkehren und &#8211; die bisherigen Entwicklungsstufen gewissermaßen wieder preisgebend &#8211; in die geistigen Welten aus denen sie einstmals herabgestiegen ist, wieder zurückgehen wolle.</p>
<p>Dem stellt er die Rosenkreuzerschulung gegenüber, die, dem Wesen eines esoterischen Christentums entsprechend, im Ich des Menschen ansetzt,und &#8211; künftige Entwicklungszustände des Menschen vorweg nehmend &#8211;  vorwärtsgewandt ausgerichtet sei.<br />
Im Bezug auf die Atemübungen, des Pranayama, die in den verschiedenen Schulen des Yoga auch heute noch einen hohen Stellenwert einnehmen, macht Steiner deutlich, wie sich das frühere „Yogaatmen“ heute in ein „Ausbilden des seelisch geistigen Atmens in dem Erkenntnisprozeß durch Wahrnehmen und Denken.“ verwandeln müsse:</p>
<blockquote><p><em>„Der Orientale sagt: Systole und Diastole – Einatmung, Ausatmung. Der Abendländer muß an die Stelle setzen: Wahrnehmung – Denken. Der Morgenländer sagt: Ausbilden des physischen Atems. Der Abendländer sagt: Ausbilden des seelisch geistigen Atmens in dem Erkenntnisprozeß durch Wahrnehmen und Denken.“</em><sup><a name="sdfootnote2anc" href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a></sup></p></blockquote>
<p>Dieses Grundmotiv, auf das Steiner schon in seiner „Philosophie der Freiheit“ mit dem Zusammenwirken von Denken und Wahrnehmung hindeutet, taucht über die Jahre seines Wirkens im Vortragswerk wiederholt auf und kumuliert am 30. November 1919 im Vortragszyklus „Über die Sendung Michaels“ in der Aufforderung  nach der Entwicklung eines „Neuen Yogawillens“:</p>
<blockquote><p><em>„Von außen wirken die Weltgedanken in uns herein, von innen wirkt der Menschheitswille hinaus. Es durchkreuzen sich Menschheitswille und Weltgedanken in diesem Kreuzungspunkte, wie sich im Atem (als die Atemluft noch beseelt war A.d.V.) das Objektive mit dem Subjektiven einstmals überkreuzt hat. Wir müssen fühlen lernen, wie durch unsere Augen unser Wille wirkt, und wie in der Tat die Aktivität der Sinne leise sich hineinmischt in die Passivität, wodurch sich Weltgedanken mit Menschheitswillen kreuzen. Diesen neuen Yogawillen, den müssen wir entwickeln. Damit wird uns wiederum etwas ähnliches vermittelt, wie vor drei Jahrtausenden den Menschen in dem Atemprozeß vermittelt wurde.“ </em></p></blockquote>
<p>Hiermit wird deutlich, dass für Steiner ein Anknüpfen an heute überholte Formen eines „Alten Yogawillens“ für moderne und zukünftige geistige Schulungswege nicht mehr möglich erscheint.</p>
<p><strong>Der „Neuen Yogawille“ bei Heinz Grill</strong></p>
<p>Als Heinz Grill Ende der 80er Jahre seinen von ihm damals als „Yoga aus der Reinheit der Seele“ benannten Yogaweg entwickelte, war ihm das Werk Rudolf Steiners nur in wenigen Ausschnitten bekannt. Er schöpfte von Anfang an aus den eigenen Quellen eines geistigen Schauvermögens, das sich ihm von der frühen, vom Bergsteigen geprägten Jugend an, immer mehr erschlossen hatte. Vor Heinz Grill stand damals recht deutlich die Notwendigkeit, den Yoga und seine Übungen in einen neuen Kontext stellen zu müssen, sollte dieser als Weg für den heutigen Menschen als spiritueller Weg wieder fruchtbar und gangbar werden.</p>
<p>Die Körperübungen (asana), welche im heute üblichen Yoga meist mit dem Ziel der Energieaufladung einhergehen, sollten nicht als Mittel der Aufladung mit prana (Ätherenergien) genutzt werden, sondern wurden von Heinz Grill zu einer künstlerischen Ausdrucksform imaginativen Erlebens umgeformt. Ähnlich wie die Eurythmie den imaginativen Gehalt eines Buchstabens zum Ausdruck bringen kann, dieser Ausdruck aber nur dann real zustande kommt, wenn der Eurythmist bereits einen Sinn für die imaginative Dimension des Lautes entwickelt hat, so sollten die Übungen des Yoga primär der Sinnentwicklung für die Imaginationen dienen, welche wiederum ihren künstlerischen  Ausdruck im Körper finden können. Die Yogaübung wird damit nicht mehr als Methode zur Aufladung oder auch kontemplativen Versenkung verwendet, sondern erhält ihren Status als Ausdrucksfeld künstlerischer Betätigung.</p>
<p>Waren die ersten Bücher, wie das 1989 erschienene „Harmonie im Atmen“ noch mehr, wie Heinz Grill heute sagt, vom Erleben der Empfindungsseele geprägt, so lässt sich an den nun Jahr für Jahr neu erscheinenden Büchern eine Entwicklung ablesen, welche die Begrifflichkeiten immer deutlicher herausarbeitet.</p>
<p>Das klassische, auf absoluten Gehorsam ausgerichtete Lehrer-Schüler Verhältnis des Yoga, erhält bei Heinz Grill eine Umdeutung in ein „Arbeitsbündnis“, innerhalb dessen sowohl Lehrer als auch Schüler auf das gleiche Ziel zugehen, ihr Leben zu einer Gabe für die Weltenentwicklung zu machen. Das Pranayama („Yogaatmen“), dem er in „Harmonie im Atmen“ noch ein eigenes Kapitel widmete, verliert in den folgenden Jahren immer mehr an Bedeutung und Heinz Grill betont stärker die exakte Gedankenbildung anhand von Texten im Sinne eines spirituell-mentalen Studiums.</p>
<p>Als schwierig integrierbar für moderne spirituelle Wege erachtet H. Grill die Formen des Yoga, die Gruppenenergien zu Aufladung benutzen. Das Einschwingen innerhalb von Gruppen, z.B. auf ein Mantra, ist auch im modernen Yoga weit verbreitet und gibt dem Übenden das Gefühl eines Getragen-Seins von diesen Energien. Aus geistiger Sicht ist für Heinz Grill dabei aber oft zu beobachten, wie durch die damit einhergehende Ich-Aufgabe heute im steigenden Maße Wesenheiten den Übenden ergreifen, welche  einer gesunden Entwicklung und Ausstrahlung abträglich sind<sup><a name="sdfootnote3anc" href="#sdfootnote3sym"><sup>3</sup></a></sup>.<br />
Eine der wesentlichsten Grundaussagen von Heinz Grill in diesem Zusammenhang ist es, dass weder der Lehrer, noch eine Gruppenenergie, noch eine Übungstechnik die Entwicklung des Ich von Außen impulsieren kann, vielmehr sollte an die Stelle der mehr energetischen Übungsweisen des Hatha-Yoga eine fundierte Schulung der Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens anhand von Seelenübungen und Körperübungen treten, damit das Ich in den Weltenzusammenhang auf richtige Weise eintreten kann. So schreibt Heinz Grill über die Orientierung seines Yoga:</p>
<blockquote><p><em> „Ohne die fachliche und intensive Schulung der Seelenkräfte und ohne Entwicklung einer gewissen übersinnlichen Erkenntnisfähigkeit kann wohl heute eine spirituelle Yogadisziplin nicht mehr bestehen. Das Denken darf deshalb im Sinne des Yogaweges nicht zu einem zu schnellen und vorzeitigen ruhigen Schweigen geführt werden, sondern es muss auf eine spezielle fachspezifische Weise durch den sogenannten Gedankenbildevorgang zu einem eigenen und universalen Wesensglied weiter entwickelt werden. In der Gedankenbildefähigkeit atmet die erste Grunddisziplin des schöpferischen Geistes.“</em><sup><em><a name="sdfootnote4anc" href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a></em></sup></p></blockquote>
<p>Ganz zentral durchzieht auch der bereits erwähnte Grundgedanke von Rudolf Steiner bezüglich des Vorwärts- bzw. Rückwärtsgehens in der spirituellen Entwicklung das Lebenswerk von Heinz Grill, für welches er ab etwa dem Jahr 2000 immer häufiger auch die Begrifflichkeit des „Neuen Yogawillens“ als Bezeichnung verwendet. Wiederholt und engagiert weist er in seinen Vorträgen und Büchern darauf hin, dass die heute in esoterischen Kreisen, kirchlichen Gruppen, oder Yogakreisen, meist im Sinne einer Art emotionalen Suche nach Einheitserfahrungen praktizierten Meditationsformen den Übenden vielfach an seinen Körper und damit an sein Karma zurückbinden würden und er damit Gefahr laufe, einen Weg der Entwicklung zu beschreiten, der ihn in eine stärkere Subjektivität führt, und dem Ideal einer zunehmenden Empathiefähigkeit entgegenlaufen würde. Wegen dieser Aussagen sah sich Heinz Grill immer wieder heftigen Angriffen von Seite der katholischen Kirche, aber auch mancher Yogaschulen und Verbände ausgesetzt.</p>
<p>Im Kern strebt der neue Yogawille eine Neugründung des Menschen in spirituellen Gedanken und damit in einem ersten imaginativen Bewusstsein an und offeriert dazu eine Art der Bewusstseinsschulung und Sinnentwicklung mit Körperübungen, die bisher in dieser Art noch nicht existent gewesen ist. Aus der neu gewonnenen Freiheit und dem reifen Ich-Standpunkt eines zunehmend imaginativen Gedankenlebens heraus, wird es dem Übenden schließlich möglich, das Leben inhaltlich besser zu formen, spirituelle Inhalte in den einzelnen Gebieten seines Lebens einzugliedern und sich im Ich einerseits mit dem irdischen, sozialen Leben besser zu verbinden, andererseits aber auch den seelisch-geistigen Welten mit neuen Erkenntnissen entgegen gehen zu können.</p>
<p>Autor:  Gaby Hirschvogel</p>
<div id="sdfootnote1">
<p><a name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a>So 	z.B. am 6.Juni 1907 in München (GA99)</p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p><a name="sdfootnote2sym" href="#sdfootnote2anc">2</a>3. 	Oktober 1920, GA 322</p>
</div>
<div id="sdfootnote3">
<p><a name="sdfootnote3sym" href="#sdfootnote3anc">3</a>Siehe 	z.B. Heinz Grill, „Über die Einheit von Körper, Seele und 	Geist“, Soyen 1997; Vortrag: Praktische Perspektiven zur Seelsorge 	im esoterischen Bereich.“</p>
</div>
<div id="sdfootnote4">
<p><a name="sdfootnote4sym" href="#sdfootnote4anc">4</a>Heinz 	Grill, „Seelendimension des Yoga“, Neuauflage 2009</p>
</div>
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		</item>
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		<title>Ausführlicher Bericht zur Lehrerfortbildung Pfingsten 2010</title>
		<link>http://yogawille.de/2010/08/16/400/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Entwicklung von Schöpferkraft als Basis zu einer für Schüler und Lehrer aufbauenden Unterrichtsgestaltung&#8221; lautete das Thema des pädagogischen Wochenendes an Pfingsten 2010 in Tenno. Der folgende Bericht wurde von Florian Marquardt unter Mitwirkung von Antje Örs verfasst. Er möchte die wesentlichen Grundgedanken des Wochenendes auch für diejenigen verfügbar machen, die an der Fortbildung nicht teilnehmen konnten. Herzlichen Dank für die Mühe der Ausarbeitung! Den Bericht finden Sie hier.
Stephan Wunderlich

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/08/Lampe.png"><img class="size-thumbnail wp-image-410 alignleft" title="Lampe" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/08/Lampe-119x150.png" alt="" width="119" height="150" /></a>&#8220;Die Entwicklung von Schöpferkraft als Basis zu einer für Schüler und Lehrer aufbauenden Unterrichtsgestaltung&#8221; lautete das Thema des pädagogischen Wochenendes an Pfingsten 2010 in Tenno. Der folgende Bericht wurde von Florian Marquardt unter Mitwirkung von Antje Örs verfasst. Er möchte die wesentlichen Grundgedanken des Wochenendes auch für diejenigen verfügbar machen, die an der Fortbildung nicht teilnehmen konnten. Herzlichen Dank für die Mühe der Ausarbeitung! Den Bericht finden Sie<a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/08/Bericht-Lehrerseminar-Tenno-10.07.10.pdf" target="_blank"> hier</a>.</p>
<p style="text-align: right;">Stephan Wunderlich</p>
<p style="text-align: right;">
]]></content:encoded>
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		<title>Fragen zur Selbstprüfung in der Pädagogik</title>
		<link>http://yogawille.de/2010/06/19/fragen-zur-selbstprufung-in-der-padagogik/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 19:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dürfte wohl kaum einen Pädagogen geben, der nicht seinen Beruf mit guten und ehrlichen Absichten begonnen hat. Dennoch ist es bei den vielfältigen Anforderungen und Zwängen des pädagogischen Alltags nur zu verständlich, wenn unsere anfänglichen Ideale immer mehr schwinden, anstatt zu wachsen.
Folgende Fragen zur Selbstprüfung sind aus dem Buch Erziehung und Selbsterziehung von Heinz Grill entnommen. Sie sind aus einer sehr genauen Beobachtung und Wahrnehmung der heutigen Erziehungssituation herausentwickelt und in sieben Themenkomplexe zusammengefasst. Die einzelnen Fragestellungen können uns auf feinfühlige Weise wieder in unseren Zielen und Idealen stärken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_383" class="wp-caption alignleft" style="width: 188px"><a href="http://yogawille.de//wp-content/uploads/2010/06/Fragen21.pdf" target="_blank"><img class="size-full wp-image-383 " title="SchuleAthen3" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/06/SchuleAthen3.jpg" alt="" width="178" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Raffael, Schule von Athen (Ausschnitt)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Es dürfte wohl kaum einen Pädagogen geben, der nicht seinen Beruf mit guten und ehrlichen Absichten begonnen hat. Dennoch ist es bei den vielfältigen Anforderungen und Zwängen des pädagogischen Alltags nur zu verständlich, wenn unsere anfänglichen Ideale immer mehr schwinden, anstatt zu wachsen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Folgende <a href="http://yogawille.de//wp-content/uploads/2010/06/Fragen21.pdf" target="_blank"><em>Fragen zur Selbstprüfung</em></a> sind aus dem Buch <em>Erziehung und Selbsterziehung</em> von Heinz Grill entnommen. Sie sind aus einer sehr genauen Beobachtung und Wahrnehmung der heutigen Erziehungssituation herausentwickelt und in sieben Themenkomplexe zusammengefasst. Die einzelnen Fragestellungen können uns auf feinfühlige Weise wieder in unseren Zielen und Idealen stärken und auch den Blick mehr auf das Wesentliche lenken, denn sie berühren vor allem die Punkte, die heute zur seelisch-geistigen Entwicklung innerhalb der Pädagogik notwendig erscheinen.</span></span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Stephan Wunderlich</span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/06/Fragen21.pdf" target="_blank">Fragen zur Selbstprüfung</a><br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Artikel: schöpferische Gestaltung der Beziehung durch Gedanken</title>
		<link>http://yogawille.de/2010/03/23/artikel-schopferische-gestaltung-der-beziehung-durch-gedanken/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 16:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte Euch heute einen Artikel vorstellen, der mir durch Klaus Oppermann, einem Heilpraktiker und Yogalehrer aus Tübingen zugesandt wurde. Sehr schön einfühlsam wird hier die Bedeutung der Gedankenbildung für die Wahrnehmung der Mitmenschen, aber auch die Möglichkeit des schöpferischen Gestaltens von menschlichen Beziehungen über eine Gedankenbildung beschrieben. Damit sind Kernbereiche eines neuen Yogawillens angesprochen, die, wie ich denke, für jeden, der sich mit der Ausgestaltung eines neuen Yogawillens im Alltag und Beruf bemüht eine hilfreiche Anregung sein können.
Ich wünsche viel Spass beim Lesen!
Bernhard Spirkl
Der Artikel ist hier als PDF ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Euch heute einen Artikel vorstellen, der mir durch Klaus Oppermann, einem Heilpraktiker und Yogalehrer aus Tübingen zugesandt wurde. Sehr schön einfühlsam wird hier die Bedeutung der Gedankenbildung für die Wahrnehmung der Mitmenschen, aber auch die Möglichkeit des schöpferischen Gestaltens von menschlichen Beziehungen über eine Gedankenbildung beschrieben. Damit sind Kernbereiche eines neuen Yogawillens angesprochen, die, wie ich denke, für jeden, der sich mit der Ausgestaltung eines neuen Yogawillens im Alltag und Beruf bemüht eine hilfreiche Anregung sein können.</p>
<p>Ich wünsche viel Spass beim Lesen!</p>
<p>Bernhard Spirkl</p>
<p>Der Artikel ist<a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/03/beziehungsgestaltung.pdf" target="_blank"> hier</a> als PDF herunterzuladen.</p>
<p>Über den Autor:</p>
<p>Klaus Oppermann hat Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Er betreibt heute mit seiner Frau Nelly in Tübingen die &#8220;Heilpraxis in der Ammergasse&#8221;. Internet: <a href="http://www.heilpraxis-ammergasse.de" target="_blank">www.heilpraxis-ammergasse.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Zur Neuauflage: &#8220;Die Seelendimension des Yoga&#8221;</title>
		<link>http://yogawille.de/2010/02/23/zur-neuauflage-die-seelendimension-des-yoga/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit der soeben erschienenen Neuauflage des Buches „Die Seelendimension des Yoga“ ist dem Autor Heinz Grill ein Werk gelungen, das ohne Zweifel als wegweisend für die zukünftige Entwicklung des Yoga im Westen betrachtet werden kann. Bereits der Untertitel „Praktische Grundlagen zu einem spirituellen Übungsweg“ deutet an, dass hier nicht nur philosophische Inhalte vermittelt werden sollen, sondern der Leser und Übende zugleich eine profunde Anleitung erhalten soll, wie die Inhalte im eigenen Erleben nachzuvollziehen und somit zu individualisieren sind.
Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die im Buch enthaltenen Begrifflichkeiten des Yoga so ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><img class="alignleft size-medium wp-image-232" title="Seelend_Cover_Internet" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/02/Seelend_Cover_Internet-206x300.jpg" alt="Seelend_Cover_Internet" width="206" height="300" /></address>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit der soeben erschienenen Neuauflage des Buches „Die Seelendimension des Yoga“ ist dem Autor Heinz Grill ein Werk gelungen, das ohne Zweifel als wegweisend für die zukünftige Entwicklung des Yoga im Westen betrachtet werden kann. Bereits der Untertitel „Praktische Grundlagen zu einem spirituellen Übungsweg“ deutet an, dass hier nicht nur philosophische Inhalte vermittelt werden sollen, sondern der Leser und Übende zugleich eine profunde Anleitung erhalten soll, wie die Inhalte im eigenen Erleben nachzuvollziehen und somit zu individualisieren sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die im Buch enthaltenen Begrifflichkeiten des Yoga so praktisch und anschaulich herauszuarbeiten, dass der Leser sich beim Studium immer besser in der ihm entgegenkommenden Gedankenwelt gründen kann, ohne vorschnell seine eigenen Begrifflichkeiten mit der Terminologie Heinz Grills zu vermischen. Wie häufig ist es doch heute, und dies nicht nur auf dem Gebiet des Yoga, dass im Dialog der Anschauungen die gleichen Begriffe verwendet werden, aber doch ganz unterschiedliche Vorstellungen bestehen und damit Missverständnisse vorprogrammiert sind. Heinz Grill hierzu in seinem Vorwort, „Zum Gebrauch dieses Buches“:</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>„Der Yoga und seine Anleitung heute bedarf einer neuen begrifflichen Interpretation und eines konkreten, differenzierten Gebrauchs seiner Übungen, damit er in seiner ursprünglichen Tiefe eine für das heutige Denken und Wahrnehmen aufklärende Betrachtung erhält und nun nach ausreichend erörterten Begriffen und im Kontext erfassten Bildern das Bewusstsein des gegenwärtigen Menschen erreichen kann.“</em></p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Der Yoga, so Heinz Grill, sei heute fast gänzlich zu einem Weg der Konsumorientierung geworden, und die Übenden würden fast automatisch die heute gesellschaftlich fest verankerte Konsumhaltung auf allen Lebensgebieten auch auf die Übungsweisen des Yoga übertragen:</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">„<em>Nicht dass der Yoga nur ein Missverständnis für die westliche Welt erzeugen kann, da er aus einem fernen Land und aus früheren Kulturformen entstanden ist, vielmehr ist es sogar die zeitgemäße Bewusstseinshaltung selbst, die das Nutzprinzip oder das materielle Gebrauchsprinzip zur höchsten Maxime erhoben hat, und die nun den Yoga mit seinen ehemaligen hohen Idealen und Inhalten in eine materialistische Sphäre mit ungesunden Vermischungen und Bewertungen der Begriffe führt und auf diese Weise die menschliche Entwicklung der Seele in heimliche und unerkannte Unfreiheiten lenkt.“</em></p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">So fordert der Autor den Leser, dazu auf, statt einem konsumorientierten Ergreifen eines Übungsweges ein selbständiges Denken zu entwickeln, und die Gedanken und Inhalte durch ein <em>„wiederholtes, einfühlsames und konzentriertes Erschauen und eigenständiges, bewusstes Erdenken und Vorstellen“</em> selbst zu ergründen.<em> </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Dass der Titel, „Die Seelendimension des Yoga“ nicht etwa als blumige Umschreibung eines mehr wolkig-subjektiven Seelenlebens in der Übungpraxis gemeint ist, zeigt sich für den Leser in der Folge immer deutlicher. Er bemerkt, dass Heinz Grill, wenn er von „Seele“ spricht, aus eigener Erfahrung eine ganz klare und tatsächlich existente Dimension unseres Daseins schildert, zu deren profunder Erforschung er den Leser ermutigen möchte, und diese dann im folgenden anhand von Übungen auch konkret anleitet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">So erfolgt, nach einer einleitenden Betrachtung zur Bedeutung der Atmung in der Übungspraxis eine umfangreiche, mehr als 40 Seiten umfassende und von Skizzen illustrierte Beschreibung der „verschiedenen Regionen des Seelenlebens“, welche sich, den sieben Chakren entsprechend in sieben Regionen gliedern lassen. An dieser Stelle des Buches zeigt sich wohl am deutlichsten der „Evolutionsschritt“ von der letzten, von 2003 stammenden Ausgabe des Buches hin zu der uns heute vorliegenden, wird der Leser doch in einer wunderbar nahen und einfühlsamen Sprache an die verschiedenen Empfindungsdimensionen der Chakren herangeführt, um sie dann in seiner eigenen Übungspraxis „wiederentdecken“ zu lernen.  Neu hinzugekommen sind auch die Kapitel: „Die Aufmerksamkeit am praktischen Beispiel“ und „Der rhythmische Aufbau der Übung und die Entwicklung des Yoga aus dem sozialen Kontext“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Im folgenden Hauptteil sind den sieben Chakren jeweils vier bis sieben Übungen zugeordnet und nacheinander in ihren seelischen Sinnbildern und ihrer Ausführung beschrieben. Beeindruckend an diesem Übungsteil sind die Bilder, die durchaus auch für sich stehend die hohe künstlerische Dimension einer  Übungsweise mit Yoga erahnen lassen, welche Yogaübungen nicht zum Konsum benutzt, sondern sie in ihrer ganzen Wesensgestalt herauszuarbeiten und im Körper darzustellen versucht. Auch hier sind im Vergleich zu letzten Ausgabe viele Übungen neu hinzugekommen, ja sogar eigens während der Entstehung dieses Buches für die Erfordernisse des Lesers angepasst oder neu konzipiert worden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Den Abschluss bildet eine dreigegliederte Meditation zu den „drei Kreisen“, welche die Beziehung der Chakren untereinander und ihren Zusammenhang zum Kosmos als Ganze noch einmal verdeutlicht, sowie eine bebilderte Anleitung zum „Sonnengebet (Surya Namaskar).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Als ausgeprochenes Praxisbuch bietet diese Neuauflage eine wohl schier unerschöpfliche Grundlage für den Yogaleher, das ihm sowohl zum eigenen Studium, als auch als Inspirationsquelle für den Unterricht dienen kann. Auch der im Yoga noch unerfahrene Kursteilnehmer kann durch die  erweiterte und an vielen Stellen vereinfachte Darstellung der Inhalte einen Zugang zu einer Yogapraxis finden, die ihn über die heute übliche Konsumhaltung hinaus in das reale Erleben einer seelischen Dimension des Lebens hineinzutragen imstande ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">In diesem Sinne wünsche ich dem Buch eine weite Verbreitung und hoffe, dass es zukünftig einen würdigen Platz in der zeitgenössischen Yogaliteratur als ein Standardwerk eines zukunftsweisenden „Neuen Yogawillens“ erhalten wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Bernhard Spirkl</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Das Buch kann beim Synthesia Verlag bestellt werden:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"><a href="http://www.yogabuecher.de" target="_blank">www.yogabuecher.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Artikel: Das Immunsystem</title>
		<link>http://yogawille.de/2010/02/08/artikel-das-immunsystem/</link>
		<comments>http://yogawille.de/2010/02/08/artikel-das-immunsystem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://yogawille.de/?p=222</guid>
		<description><![CDATA[
Ich freue mich, heute nach etwas längerer Untätigkeit auf diesen Seiten wieder einen Artikel einstellen zu können, der meines Erachtens sehr gut gelungen ist und eine erweiterte Sicht auf das menschliche Immunsystem bietet. Der Autor, Murat Örs, bietet in seinem Institut in Hinterzarten im Schwarzwald auch Schulungen an.
Infos unter:
www.yoga-heilkunde.de.

Der Artikel kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Viel Freude beim Lesen,
Bernhard Spirkl
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Ich freue mich, heute nach etwas längerer Untätigkeit auf diesen Seiten wieder einen Artikel einstellen zu können, der meines Erachtens sehr gut gelungen ist und eine erweiterte Sicht auf das menschliche Immunsystem bietet. Der Autor, Murat Örs, bietet in seinem Institut in Hinterzarten im Schwarzwald auch Schulungen an.</p>
<p>Infos unter:</p>
<p><a href="http://www.yoga-heilkunde.de/" target="_blank">www.yoga-heilkunde.de</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Der Artikel kann <a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/03/Immunsystem.pdf" target="_blank">hier</a> als PDF heruntergeladen werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">
<p>Viel Freude beim Lesen,</p>
<p>Bernhard Spirkl</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die verbindende Kraft der Kommunikation</title>
		<link>http://yogawille.de/2009/11/23/die-verbindende-kraft-der-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte hier an dieser Stelle einen kleinen Artikel mit dem Titel &#8220;Die verbindende und aufbauende Kraft der Kommunikation&#8221; von Stephan Wunderlich vorstellen. Stephan ist es ein großes Anliegen, die Möglichkeiten einer Kommunikation deutlich zu machen, die über das Prinzip des rein methodischen Trainings hinausgeht und in sich einen schöpferischen Prozess beinhaltet. Aus dem Text:
&#8220;Der schöpferische Prozess mit seiner verwandelnden und aufbauenden Komponente kommt vor al­lem dann in die Geburt, wenn ein konkreter Inhalt in die Kommunikation hinein findet, der auch in der seelischen und geistigen Welt einen gewissen Wahrheitsgehalt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte hier an dieser Stelle einen kleinen Artikel mit dem Titel &#8220;Die verbindende und aufbauende Kraft der Kommunikation&#8221; von Stephan Wunderlich vorstellen. Stephan ist es ein großes Anliegen, die Möglichkeiten einer Kommunikation deutlich zu machen, die über das Prinzip des rein methodischen Trainings hinausgeht und in sich einen schöpferischen Prozess beinhaltet. Aus dem Text:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"><em>&#8220;</em></span><span style="font-family: Tahoma, sans-serif; font-size: small;"><em>Der schöpferische Prozess mit seiner verwandelnden und aufbauenden Komponente kommt vor al­lem dann in die Geburt, wenn ein konkreter Inhalt in die Kommunikation hinein findet, der auch in der seelischen und geistigen Welt einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt. Dieser Ansatz geht da­von aus, dass der Gedanke selbst eine schöpferische und aufbauende Kraft in sich trägt, diese aber erst zur Wirksamkeit kommt, wenn der Mensch ihn denkt und beispielsweise in ein Gespräch hineinführt.&#8221;</em></span></p></blockquote>
<p>Ich wünsche dem Artikel viele interessierte Leser!</p>
<p>Bernhard Spirkl</p>
<p>Der Artikel lässt sich <a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/02/Kommunikation4.pdf" target="_blank">hier </a>als PDF herunterladen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Übrigens</span>: Detailliert nachzulesen ist der Kommunikationsansatz des neuen Yogawillens auch in der Broschüre: <a href="http://www.yogabuecher.de/epages/61393236.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61393236/Products/935925-1027" target="_blank">&#8220;Die Entwicklung einer gehobenen, sympathischen Sprachkultur&#8221;</a> von Heinz Grill.</p>
<p><a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2009/11/sprachkultur.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-208" title="sprachkultur" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2009/11/sprachkultur.jpg" alt="sprachkultur" width="199" height="200" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&quot;Eine Synthese von Spiritualität &amp; Baukunst&quot; Tagungsbericht</title>
		<link>http://yogawille.de/2009/11/09/eine-synthese-von-spiritualitat-und-baukunst-tagungsbericht/</link>
		<comments>http://yogawille.de/2009/11/09/eine-synthese-von-spiritualitat-und-baukunst-tagungsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der folgende Bericht entstand aus dem Anliegen, die Gedanken der vom 16. bis 18. Oktober 2009 im „Spazio d&#8217;Incontro“ abgehaltenen Tagung mit dem Titel „Eine Synthese zwischen Spiritualität und Baukunst“ sowohl für die Teilnehmer als auch für weitere interessierte Leser zur Verfügung zu stellen. Die Tagung stellte in gewissem Sinne ein Experiment dar. Ziel war es, dass nicht ein Vortrag an den anderen gereiht wird und die Informationen in einer gewissen Fülle nebeneinander stehen, sondern das Gesagte aufgegriffen und in den Kontext des Tagungsthemas gestellt wird, so dass die Gedanken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-186" title="architekturtagung" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2009/11/architekturtagung.jpg" alt="architekturtagung" width="345" height="259" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Bericht entstand aus dem Anliegen, die Gedanken der vom 16. bis 18. Oktober 2009 im „Spazio d&#8217;Incontro“ abgehaltenen Tagung mit dem Titel „Eine Synthese zwischen Spiritualität und Baukunst“ sowohl für die Teilnehmer als auch für weitere interessierte Leser zur Verfügung zu stellen. Die Tagung stellte in gewissem Sinne ein Experiment dar. Ziel war es, dass nicht ein Vortrag an den anderen gereiht wird und die Informationen in einer gewissen Fülle nebeneinander stehen, sondern das Gesagte aufgegriffen und in den Kontext des Tagungsthemas gestellt wird, so dass die Gedanken durch dieses gemeinsame Bemühen bis zum Sonntag immer mehr an Plastizität und Tiefe gewinnen. Obwohl dieses Thema &#8220;Wie wird der Mensch schöpferisch?&#8221; während einer Architektur-Tagung erarbeitet wurde, scheint mir, dass es auch für alle anderen Berufssparten von Bedeutung kann, denn wohl jeder von uns steht in einem sozialen Gefüge mit anderen Menschen und hat dadurch die Möglichkeit, faszinierende Aufbaumöglichkeiten zu leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Tagungsbericht können Sie <a href="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2010/01/Architekturtagung.pdf" target="_blank">hier</a> als PDF herunterladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde mich über Rückmeldungen und Kommentare freuen und möchte Sie einladen, hierfür unten die Kommentarfunktion zu benutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Robert Lindermayr</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Yogalehrerausbildung 2010</title>
		<link>http://yogawille.de/2009/11/03/ausbildung-zum-yogalehrer/</link>
		<comments>http://yogawille.de/2009/11/03/ausbildung-zum-yogalehrer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 22:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://test.yogalehrer-ausbildung.net/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[
Unsere Yogalehrerausbildung im Sinne des neuen Yogawillens setzt in Berufsbild und Inhalt besondere Schwerpunkte. Daher möchte ich in diesem Artikel die Ziele und das Gesamtbild unserer Ausbildung ein wenig beschreiben, um so eine bessere Entscheidungsgrundlage für alle Interessierten zu schaffen.
Bernhard Spirkl (Ausbildungsleiter)

Das Berufsbild des Yogalehrers, so wie wir es verstehen, umfasst mehr als die Vermittlung von Übungen und Techniken. Die Stellung des Yogalehrers innerhalb der heutigen Kultur ist in unserem Sinne die eines Vermittlers zwischen Geist und Welt, zwischen einem esoterischen Gedankengut und der üblichen Dialektik des Denkens und Auffassens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-61" title="bernhard" src="http://yogawille.de/wp-content/uploads/2009/08/bernhard.jpg" alt="bernhard" width="120" height="160" /><em>Unsere Yogalehrerausbildung im Sinne des neuen Yogawillens setzt in Berufsbild und Inhalt besondere Schwerpunkte. Daher möchte ich in diesem Artikel die Ziele und das Gesamtbild unserer Ausbildung ein wenig beschreiben, um so eine bessere Entscheidungsgrundlage für alle Interessierten zu schaffen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bernhard Spirkl (Ausbildungsleiter)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Berufsbild des Yogalehrers, so wie wir es verstehen, umfasst mehr als die Vermittlung von Übungen und Techniken. Die Stellung des Yogalehrers innerhalb der heutigen Kultur ist in unserem Sinne die eines Vermittlers zwischen Geist und Welt, zwischen einem esoterischen Gedankengut und der üblichen Dialektik des Denkens und Auffassens in unserer Zeit. Es gibt heute nur sehr wenige Menschen, die aus ersten realen Erfahrungen und einer soliden Fachkunde heraus von den seelisch-geistigen Zusammenhängen des Menschseins und des Lebens sprechen können, und die darüber hinaus fähig sind, ihre Ausdrucksweise an die Denk- und Vorstellungsart unserer heutigen Zeit so anzupassen, dass sie verstanden werden. Vielfach findet man entweder eine Art religiöses oder esoterisches Schwärmertum oder eine mehr abstrakte und theoretische Darstellungsweise. Aus dem Erleben des Gedankens selbst heraus oder, wie es Rudolf Steiner genannt hat, aus der Imagination heraus einen Zusammenhang lebendig zu schildern, so dass er von den Yogaschülern als eine tatsächlich gegebene Wahrheit unmittelbar nachempfunden werden kann, ist eine Fähigkeit, deren Ausprägung wir für den Yogalehrerberuf als notwendig ansehen. Auch wenn die Ausprägung dieser Fähigkeit Jahre bis hin zu Jahrzehnten in Anspruch nehmen kann, ist sie grundlegend für den Beruf des Yogalehrers und macht Übungsleiter erst zu einem wahrhaftigen Lehrer des Yoga.</p>
<p style="text-align: justify;">Wegweisend für diesen Beruf ist weiterhin nicht die Vermittlung einer Übungstechnik, sondern die Schulung eines zusammenhängenden und bildhaften Denkens bei den Schülern, das Heranführen von tieferen und wahren Empfindungen zu den verborgenen Gesetzmäßigkeiten des Lebens und die Entwickung eines Sinnes für die dem Leben zugrundeliegende Dimension des Geistes. Der Lehrer braucht eine eigene Aussage in seinem Unterricht, und muss in der Lage sein diese auf eine dem Zielpublikum angepassten Weise zu vertreten und darzustellen. Dadurch ist sein Wirken frei und wird unabhängig von einer bestimmten Übungsweise oder Stilform.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Übung erhält im Yogaunterricht mehr den Charakter einer künstlerischen Darstellung oder eines Mediums, mit dessen Hilfe eine Lebensgesetzmäßigkeit (Imagination) zum Ausdruck gebracht und immer tiefer verstanden und erlebt werden kann. Während Yogaübungen heute fast ausschließlich zum Energiegewinn und zur Steigerung subjektiver Gefühlserfahrungen verwendet werden, wird die Übung im neuen Yogawillen zu einer Gabe und Darbringung des Körpers an das Leben. Kunst, Erkenntnisuche und eine lebendige, das Ich bewahrende Hingabe vereinen sich in einer Übungspraxis, welche das Menschsein im Erleben von freier Bewegung und freier Atmung wahrhaft erhebt und manifestiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Übungspraxis und der Unterricht bewahren dabei jedoch immer einen praktischen und gedanklich nachvollziehbaren Charakter und bleiben fern von typisch esoterischen Formen, wie sie im Yoga heute vielfach anzutreffen sind. Schritt für Schritt führt der Yogalehrer den Übenden sowohl in den Bewegungen als auch im Sinne der Imaginationen in ein zunehmendes, eigenständiges Realisieren der Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { color: #0000ff } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Als Ziele für den Yogaunterricht können hier aus Platzgründen nur drei der wesentlichsten genannt werden<strong>:</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><strong>1. Freie Bewegung und freien Atem fördern</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Im einfachsten Sinne streben wir im Unterricht erst einmal ein Wahrnehmen des Körpers an: Der Schüler soll, so einfach es klingt, erst einmal bemerken, dass er eine Wirbelsäule, einen Brustkorb, Arme und Beine hat und wie diese Körperteile förmlich darauf warten, aus ihrer Starre herauszutreten und neu in ihrem tieferen Sinnzusammenhang empfunden zu werden. Welche Art des Erlebens gefördert werden soll, drückt sich sehr schön in den folgenden Zeilen von Heinz Grill aus:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><em>Der Körper ist ein genau bemessener Ausdruck des irdischen Daseins, durch den eine transzendente und kosmische Weisheit strahlt, die ihn mit Leben und Seele erfüllt und erhellt. Der Körper selber aber ist nicht Geist oder Seele, durch ihn erstrahlt auf individuelle Weise der universale Geist und die kosmische Seele.</em></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em> </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em> </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><em>Eine asana, eine Körperübung offenbart die spezifischen Eigentümlichkeiten des Kosmos, denn sie ist gar nicht so sehr eine reine Körperübung, sondern mehr eine feinfühlige Empfindungsübung, bei der die Hingabe im Lichte des Kosmos erlebt wird. In der Bewegung, in dem Auf und Nieder der Gliedmaßen, im dynamischen Wechselspiel von Statik und Motorik atmet ein inneres Gefühl, das in seinem seelischen Ursprung aus dem Lichte des Kosmos entströmt.</em></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em> </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em> </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><em>Indem wir die Bewegung nach dem inneren seelischen Gehalt und den verborgenen Empfindungen studieren, erleben wir den Kosmos in seinen Gesetzen und Wirkungen.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
</blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Vor allem durch Übungsdemonstration, aber auch durch gute Didaktik kann der Yogalehrer, wenn er selbst sich in der Bewegung und im Atem freier empfinden gelernt hat, dies dem Teilnehmer weitergeben. Der Teilnehmer fühlt damit, dass er im Unterricht nicht eine Reihe von Körperübungen erlent, damit es ihm besser geht, oder damit er mehr Energie zur Verfügung hat, sondern er ahnt, dass diese Übungen eigentlich eine Tiefe haben, dass sich der Körper bei deren Ausführung auf neue Weise in das Leben einfügt. Er gewinnt Interesse für das neue Erleben des Körpers in der Übung und entdeckt dabei auch die charakteristischen Bewegungs- und Empfindungsformen an den verschiedenen Regionen der Wirbelsäule, die im Yoga allgemein als Chakren bekannt sind. Um dies zu erreichen, muss die Anleitung des Lehrers selbst in einem tieferen Erleben der Übung gegründet sein, sonst treten Lehrformeln und Konzepte an die Stelle des eigenen Erlebens und das Üben wird mechanisch und technisch. Wenn der Schüler nicht der Asana begegnet, ihren Ausdruck in der Tiefe erleben lernt, muss er diesen Mangel wohl zwnagsläufig durch eine  mehr leistungsbezogene Praxis oder eine mehr emotionale versunkene Praxis kompensieren. Der Yogalehrer kann tatsächlich in seinen Stunden lernen, den Kosmos im und durch den Menschen zum Strahlen zu bringen.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><strong>2. Das Bewusstsein der Übenden ordnen</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Im gewöhnlichen Alltagsbewusstsein befinden wir uns normalerweise fast ständig in einer Art &#8220;Eigendrehung&#8221;: Die Gedanken, Gefühle und Handlungen kreisen um uns selbst und sind sehr stark auf den Vorteil fixiert, den uns eine Sache oder eine Handlung verschafft. Der Yogaleher kann nun diese Art der Bewusstseinsfixierung, bei der die Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens beim Schüler sehr stark ineinander verwickelt sind, in eine größere Weite führen lernen. Dies vor allem dadurch, dass beim Teilnehmer eine natürliche Aufmerksamkeit zum Erleben des Körpers und auch darüber hinaus auf die feineren Empfindungsdimensionen der Übung gefördert wird.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Indem das Interesse des Schülers erwacht und er beginnt, aufmerksam und mit allen Sinnen zur Übung in Beziehung zu treten, ordnet sich sein Bewusstsein bzw. wie man im Yoga sagen würde, sein Astralleib, auf neue Weise. Seine Empfindungen gewinnen eine neue Tiefe und vieles an bedrängenden Gefühlen und sorgenvollen Gedanken, das sonst den Alltag belastet, fällt von ihm ab. Indem er es im Unterricht immer wieder erlebt, lernt der Schüler dieses sehr einfache Gesetz des Astralleibes kennen und lernt ebenfalls, es auch im eigenen Leben immer mehr zur Anwendung zu bringen. Es findet gewissermaßen über die Übung als Medium eine Art Ordnung des Astralleibes statt, der nun klarere, gegliedertere Formen anzunehmen beginnt.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Der Schüler erlebt, dass immer dann, wenn er von sich selbst weg kommt, und zur Sache oder zur Begegnung mit einem Thema gelangt, sein Bewusstsein und sein Wahrnehmen klarer, geordneter und meist auch freudiger ist. So bilden sich erste Erfahrungen über die Natur des Astralleibes. Der Yogalehrer kann daran anknüpfend vieles an Unterrichtstehmen heranführen sowie Verbindungen zum Alltag herstellen: Wie fühlt es sich an, wenn das Bewusstsein geordnet ist, wie, wenn es chaotisch ist? Welche Art Ausrichtung oder Tätigkeit (in der Asana, aber auch im Alltag) führt zur Ordnung, welche zur &#8220;Chaotisierung&#8221;?</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Näheres zu dieser Gesetzmäßigkeit und auch darüber, wie die eben geschilderten Lernschritte vor allem zu den, viele Yogaschüler bedrängenden Fragen der Stressbewältigung und Entspannung Antworten und Lösungsmöglichkeiten bieten können, finden sie auch in dem Artikel <a href="http://www.yoga-in-heidelberg.de/a-stress.htm" target="_blank">&#8220;Stressbewältigung mit Yoga&#8221; (externer Link)</a></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><strong>3. Von Konsumhaltung zum eigenen Gestalten des Lebens führen</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Die vermutlich größte Herausforderung an den Yogalehrer besteht heute wohl in der inneren Haltung, die Teilnehmer gegenüber dem Yoga und ihren Übungen mitbringen. Man geht ins Yoga, so wie man abends ins Fitnessstudio geht, zum Schwimmen oder ins Kino. Kaum jemand versteht den Yogaunterricht so, dass er dort auch Lernschritte erzielen oder gar mental gefordert werden möchte. So muss der Yogalehrer eine große pädagogische Geschicklichkeit entwickeln, wenn er die Teilnehmer von ihrer anfänglichen Erwartungshaltung zur aktiven Gestaltung der Übung führen möchte.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Hat der Teilnehmer aber erst einmal entdeckt, dass die Übung ein viel reichhaltigeres Erleben bietet, wenn sie nicht nur passiv &#8220;genossen&#8221;, sondern mit klarer Vorstellungsbildung begonnen und durch spirituelle Inhalte veredelt wird, findet diese neue innere Haltung auch mehr in den Lebensalltag hinein. Er endeckt, dass er eigentlich die Sehnsucht in sich trägt, das Leben selbst mehr zu führen und seine bisherige Konsum- oder auch Anspruchshaltung mehr zu überwinden.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Wir werden in unserer Kultur seit Jahrzehnten dazu erzogen, unsere Inhalt passiv entgegenzunehmen, sie uns durch die Freizeit- und  Unterhaltungsindustrie verkaufen zu lassen. Im gut geführen Yogaunterricht kann der Übende lernen, wieder neue Interessengebiete zu entdecken und sich womöglich sogar mit geisteswissenschaftlich vertiefenden Gedanken zu beschäftigen. Dies gibt ihm einen neuen inneren Halt und lässt ihn unempfindlicher und unabhängiger gegenüber Suggestionen und der Panikmache von Seiten des Zeigeistes werden.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Soweit ein kurzer Abriss zu den wichtigsten Unterrichtszielen im neuen Yogawillen. Dieses Thema könnte natürlich noch viel weiter differenziert zur Darstellung kommen. Für eine erste Orientierung dürften die oben genannten drei Punkte aber hilfreich sein.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Alle Informationen zur Ausbildung finden Sie auf  www.akademie.yogawille.de oben in der Menüleiste unter: YOGALEHRERAUSBILDUNG</p>
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		<title>Das Bild des freien Menschen bei Rudolf Steiner und Heinz Grill, Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 12:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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Rudolf Steiner hat die „Philosophie der Freiheit“ immer als eine Grundlage für die später von ihm entworfene Anthroposophie gesehen. In wunderbarer gedanklicher Schärfe wird uns hier das Bild des freien Menschen geschildert.
Eine der wesentlichsten Frage künftiger menschlicher Kulturentwicklung wird es wohl sein, ob sich Menschen finden, die ein freies Menschenbild in sich selbst und in ihrem sozialen Leben verwirklichen und damit aus den Massensuggestionen der Zeit auszubrechen wissen.
Der in das Zeitgeschehen vollkommen eingebundene Mensch der Gegenwart fühlt sich zwar subjektiv als „freies Individuum“, bei näherem Hinsehen stellt sich diese naive ...]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Rudolf Steiner hat die „Philosophie der Freiheit“ immer als eine Grundlage für die später von ihm entworfene Anthroposophie gesehen. In wunderbarer gedanklicher Schärfe wird uns hier das Bild des freien Menschen geschildert.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine der wesentlichsten Frage künftiger menschlicher Kulturentwicklung wird es wohl sein, ob sich Menschen finden, die ein freies Menschenbild in sich selbst und in ihrem sozialen Leben verwirklichen und damit aus den Massensuggestionen der Zeit auszubrechen wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der in das Zeitgeschehen vollkommen eingebundene Mensch der Gegenwart fühlt sich zwar subjektiv als „freies Individuum“, bei näherem Hinsehen stellt sich diese naive Annahme aber als Selbsttäuschung heraus. Zwar lassen die heutigen Umstände innerhalb der westlichen Gesellschaften recht weitgehende äußere Freiheiten zu, eine wirkliche innere Freiheit aber ist noch nicht gegeben. Wie ist das zu verstehen?</p>
<p style="text-align: justify;">„Frei ist der Mensch nur wenn er in jedem Augenblick seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist,“ (”Philosophie der Freiheit” S.130) schreibt Rudolf Steiner. Was es aber heißt, sich selbst zu folgen, wird an einer weiteren Stelle deutlich: „Eine Handlung wird als eine freie empfunden, soweit deren Grund aus dem ideellen Teil meines individuellen Wesens hervorgeht, jeder andere Teil einer Handlung, gleichgültig ob er aus dem Zwange der Natur oder aus der Nötigung einer sittlichen Norm vollzogen wird, wird als unfrei empfunden.“</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bild des freien Menschen umfasst für Steiner also zweierlei: Die Freiheit vom „Zwange der Natur“ und auf der anderen Seite die Freiheit von der „Nötigung“ durch sittliche Normen, die der Mensch sich auferlegt bzw. die ihm unter Androhung von Strafe durch eine Autorität auferlegt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun könnte mancher sogleich einwenden, dass eine vollkommene Freiheit vom „Zwange der Natur“ für den Menschen etwas Unmögliches darstellt bzw. je nach seiner Prägung sogar etwas „Ungesundes“ in einer derartigen Bemühung erblicken.</p>
<p style="text-align: justify;">Derjenige, der einen solchen Einwand macht, verrät aber damit nur, dass er ein „Sollen“, einen Imperativ in die Darlegung von Steiner hinein interpretiert. Im Bild des freien Menschen müssen wir für diese erste Betrachtung tatsächlich erst einmal ein Ideal sehen, das das einzelne Individuum erst langsam bei sich zur Verwirklichung bringen kann, und das, wie es Heinz Grill in seiner Terminologie beschreibt, mehr ein Ziel des Menschseins in einem unendlichen Yoga des individuellen Neuwerdens bezeichnet. Diese Freiheit ist nicht etwas, in das wir von heute auf morgen eintreten könnten, sondern sie beschreibt ein Ziel des Yoga.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber meint Steiner damit, dass eine Handlung nur dann als eine „freie empfunden (wird), soweit deren Grund aus dem ideellen Teil meines individuellen Wesens hervorgeht“?</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser, etwas geheimnisvoll scheinende, „ideelle Teil meines individuellen Wesens“ ist in der Philosophie der Freiheit sehr umfangreich hergeleitet. Etwas vereinfacht gesagt, dürfen wir es wohl mit dem eigentlichen Ich des Menschen, dem „jiva“, wie wir es im Yoga nennen, in Verbindung bringen. Dieses Ich ist dasjenige, das den Menschen zu einem einzigartigen Individuum macht und durch die Inkarnationen hindurchgeht. Sein Wesen ist geistiger Art. „Das Individuelle in mir ist nicht mein Organismus mit seinen Trieben und Gefühlen, sondern das ist die einige Ideenwelt, die in diesem Organismus aufleuchtet.“ (S.130)</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ich des Menschen ist also für Steiner, ebenso wie für Heinz Grill und seinen neuen Yogawillen nicht etwas, das aus dem „Fleisch und Blut“ des Körpers hervorgehen kann, sondern eine „einige Ideenwelt, die in diesem Organismus (meines Körpers) aufleuchtet“.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Ich hat der Mensch Anteil an den „einigen Ideenwelten“ des Geistes. So ist dieser innerste Kern des Menschseins eigentlich seiner Natur nach schon frei. Dadurch aber, dass dieses Ich während eines Erdenlebens sich mit einem Körper verbindet, taucht es gewissermaßen hinein in den „Zwang der Natur“. Genau hier setzt auch der Grundgedanke des Yoga an, der den Menschen in seinem Ich stärken bzw. dieses Ich unabhängiger vom Körper machen möchte. Heinz Grill beschreibt in diesem Sinne das Ziel des Yoga:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">„Ganz einfach, ohne fachterminale Zuordnung gesprochen, will der Yoga aus der Reinheit der Seele (bzw. „Der neue Yogawille“ A.d.V.)  mehr die geistigen Anteile in der globalen Wesensnatur des Menschen stärken. Die geistigen und damit auch die neu zu individualisierenden Anteile sollen sich auf dem Entfaltungsweg immer mehr zu einer reiferen, stabileren und gleichzeitig geeinten Persönlichkeit erheben, so dass der Körper in seiner Dominanz mit seinen Ängsten und Beschwernissen zurückweicht und ein Licht des Individualisierten und gleichzeitig Unendlichen die Führung übernimmt.“ (Heinz Grill, &#8220;Orientierung und Zielsetzung des Yoga aus der Reinheit der Seele&#8221;, online <a href="http://www.heinzgrill.de/broschuere-orientierung-zielsetzung.htm" target="_blank">hier</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Indem die geistigen und „neu zu individualisierenden“ Anteile sich erheben, weicht der Körper bzw. „der Zwang der Natur“, wie ihn Steiner im obigen Zitat genannt hat, zurück und der Übende erhebt sich damit immer mehr zu einer freien Individualität.</p>
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